Was misst er?
Gleitende Durchschnitte glätten ein Preisfenster. Der SMA gewichtet alle Werte gleich; der EMA legt mehr Gewicht auf jüngere Werte.
So lesen Sie ihn
Beobachten Sie die Position des Kurses, die Steigung des Durchschnitts und Kreuzungen verschiedener Periodenlängen. Ein Kurs oberhalb eines Durchschnitts garantiert keinen weiteren Anstieg.
SMA = (P₁ + … + Pₙ) / nBeispielrechnung
Schlusskurse von 10, 12, 11, 13 und 14 ergeben einen 5-Perioden-SMA von 12. Ein neuer Schlusskurs von 15 ersetzt den ältesten Wert, 10, und der SMA steigt auf 13.
Vor der Anwendung
Längere Perioden glätten stärker, reagieren aber später. In Seitwärtsphasen kann der Kurs Durchschnitte wiederholt kreuzen. Ein Wechsel von SMA zu EMA verändert den Vergleich.
Im eigenen Chart prüfen
Behalten Sie Symbol und Zeitrahmen bei und notieren Sie Ihre Einstellungen. Vergleichen Sie eine laufende Kerze mit einer geschlossenen Kerze. Diese Übung ist keine Handelsempfehlung.
Ist der EMA immer besser als der SMA?
Nein. Bei Länge 5 beträgt die übliche EMA-Gewichtung 2/(5+1)=1/3. Wird der vorherige EMA mit 12 angenommen und liegt der neue Schlusskurs bei 15, beträgt der nächste EMA 12+(15−12)/3=13. Dieser vorherige Wert ist eine separate Beispielannahme. Eine schnellere Gewichtung kann sowohl auf eine nachhaltige Bewegung als auch auf kurzfristiges Rauschen reagieren. Halten Sie beim Vergleich Preisquelle und Zeitrahmen konstant.